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11.07.2018 - Abteilungsleitung

Stockerlplatz beim Merkur Cup Finale 2018

Beim Finale dahoam schaffen’s die E-Juniorinnen bis ins Finale!!!

Natürlich ist’s der Traum solch ein Turnier zu gewinnen, aber dass das sogar am späten Nachmittag des 07. Juli noch möglich war haben wohl vorher nur wenige geglaubt. Die Puchheimer U11 Mädels haben’s nach dem 3:2 Sieg gegen Grasbrunn tatsächlich bis ins Finale geschafft. Einfach irre!

Dass der Traum vom ganz großen Erfolg im Endspiel gegen den Seriensieger FFC Wacker München doch platzte verursachte nur bei wenigen kurz mal ein paar Tränchen. Den Siegreichen wurde herzlich gratuliert und bei uns war die Freude über die vorher wenig erwartete gute Platzierung dann riesig. Anerkennen musste unser Team aber auch, dass Wacker im Endspiel einfach die Nase vorn hatte, weil die Mannschaft spielerisch breiter aufgestellt ist und letztendlich verdient 1:0 gewonnen hatte. Uns fehlte am Ende eines starken und anstrengenden Turniers schließlich die Kraft nochmal zurückzukommen. So wie in der Gruppenphase in unserem zweiten Spiel: Da konnten wir mit Kampf und zwei Toren unserer blitzschnellen Maya nach 0:2 Zwischenstand, ebenfalls gegen Wacker, noch das 2:2 Unentschieden erreichen. Mit einem verdienten 1:0 Sieg gegen Schwabhausen und einem spannend umkämpften 1:1 gegen Penzberg hatten wir in der Hammergruppe A nach drei Spielen fünf Punkte. Als Gruppenzweiter hinter den Wacker-Mädchen, bei sogar gleicher Tordifferenz, hatten wir nur insgesamt ein Tor weniger erzielt. Die Ergebnisse in der Gruppe waren aufgrund der Leistungsdichte alle sehr knapp.

Mit großem Eifer ging’s dann ins Halbfinale gegen eine recht junge Grasbrunner Mannschaft. Unsere Gegnerinnen spielten toll zusammen und hatten einige Chancen, während wir die meisten Zweikämpfe gewannen und gefährlicher schossen. Das mussten unsere Gegnerinnen bereits beim Anstoß erfahren, den Sophie direkt ins linke Toreck zum 1:0 verwandelte. In Folge gerieten wir sogar mit 1:2 in Rückstand. Wohl aufgrund der umkämpften Gruppenphase ließen bei uns die Kräfte schon ein bisschen nach, wir besetzten die Räume weniger gut und bereiteten den Grasbrunnerinnen damit den Boden für schönes Kombinationsspiel. Deren Freude über die Führung währte aber nur kurz. Es gab ja wieder Anstoß … Sophie … Tor! Diesmal war die Torhüterin zwar noch am Ball, konnte ihn jedoch nicht entscheidend ablenken. Und den Siegtreffer machte dann Maya in ihrer unnachahmlichen Art.

Es sieht zwar gefälliger aus, wenn bereits in diesem Alter toll kombiniert wird. Aber Voraussetzung für eine dauerhafte, gute Entwicklung ist das Erlernen der grundlegenden individuellen Fähigkeiten am Ball. Dribbeln, Tricks, Passen und vor allem Schießen üben wir in diesem Alter. Kombinationsspiel werden wir in den nächsten Jahren wirklich anfangen zu trainieren. Und mit unseren Stärken haben wir’s beim Highlight für E-Mädchenmannschaften bis in die Spitze geschafft. Aber im Grunde ist das einfach nur ein Zwischenschritt auf dem Wege zu einer großen Jugend- und später Frauenmannschaft. Schau ma moi wia’s dann ausschaugt mid unsane Madel:

Mila (diesmal im Tor) – Annola (Mittelfeld) – Clara (Mittelfeld und Sturm) – Dani (Verteidigung) – Enya (Mittelfeld) – Lina (Verteidigung) – Maya (Sturm) – Sophie (Verteidigung) – Hanna (Mittelfeld) – Malin (Mittelfeld) – Nele (Verteidigung) – Sophia (Mittelfeld) – Ronja (Sturm).

Was in diesem Alter wirklich zählt, das ist die gesamte Entwicklung der fußballerischen Fähigkeiten. Platzierungen bei Turnieren dürfen da nicht wirklich wichtig sein – aber schön ist das schon …

 

Markus Münst


Autor: Norbert Allinger

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Letzte Aktualisierung: 16.07.2018 | Saison: 2017/2018