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04.11.2019 - Herren1

Herbstmeister trotz Ausrutscher

"Das war richtig top"

 

 

Der FC Puchheim steht nach Ende der Hinrunde in der A-Klasse 2 als Tabellenführer da. Zehn Siege in Folge lassen optimistisch auf die Rückserie blicken. Das 1:2 in Pentenried soll ein Ausrutscher bleiben. Eine Zwischen-Bilanz.

 

Jepp, Herbstmeister. Zwölf Spiele, zehn Siege in Folge, eingerahmt von einem Remis zum Start und einer (vermeidbaren) Niederlage zum Schluss. Hätte man im Sommer der Ersten des FC Puchheim die Hinrunden-Tabelle so präsentiert, alle hätten sie so unterschrieben. Trotz des Ausrutschers in Pentenried.

 

Aber vielleicht führt das am vergangenen Sonntag erlittene 1:2 ja dazu, dass man in der Rückrunde noch mehr Gas gibt. Denn: Es gibt nichts geschenkt. Auch in der A-Klasse nicht.

 

Hier ein kleiner Abriss der Hinserie. Natürlich völlig subjektiv - aus Sicht der Mannschaft.

 

Spiel der Hinrunde: 4:3-Heimsieg gegen Maisach - nach 50 Minuten mit nur neun Mann. Siegtor durch Elfmeter Riedel in der Nachspielzeit. Wird man sich in Puchheim noch Jahre von erzählen. Zumindest die paar, die dabei waren. Siehe auch: Aussetzer der Hinrunde, Ausraster der Hinrunde.

 

Beste Phase der Hinrunde: Neun Punkte und 21 Tore in sechs Tagen in Biburg (9:0), gegen den SV (6:2) und in Gernlinden (6:3), wo es die beste Offensive der Liga in sechs Minuten einfach viermal (59.-65.) klingeln ließ. Irre.

 

Aussetzer der Hinrunde: Bogner/Baumbauer stellen sich beim Tor zum 1:2 gegen Maisach an wie Dumm und Dümmer. Bogner lässt zudem den Ball beim 3:3 durch die Hände flutschen. Musste aber wohl so kommen – siehe auch: Spiel der Hinrunde.

 

Zuspätkommer der Hinrunde: Alessandro Müller Strano. Wann ist nochmal Treffpunkt, Ale?

 

Oldie der Hinrunde: Stephan Steinbeißer. Lässt Gegner auch mit 43 noch an sich abperlen wie Granit den Regen. Würde Gegner wahrscheinlich reihenweise in der Telefonzelle ausspielen, wenn es noch Telefonzellen gäbe. Dabei wollte er doch eigentlich nur noch in der AH ... Scheiße gelaufen, Steini.

 

Dauerbrenner der Hinrunde: Raffaele De Gregorio. Stand in elf von zwölf Spielen und so die meisten Minuten (916) auf dem Platz – nur bei der Niederlage nicht.

 

Heimliche Helden der Hinrunde: Alle, die oft – und subjektiv gefühlt: zu oft – nur auf der Bank saßen. Keine Mannschaft besteht nur als elf Spielern. Bei unserer Erstens sind's sogar knapp 30 ... Deswegen: einen großen Dank! Und weiter am Ball bleiben. Wir brauchen alle für den Aufstieg.

 

Ausraster der Hinrunde: Doppel-Rot für Samabor und Hepke im Spitzenspiel gegen Maisach. Tatort Mittelkreis, 42. Minute, Stand 2:2. Erst lässt Samabor seinen Gegenspieler für ein Nachtreten segeln, dann findet Hepke, dass es eine gute Idee sei, seinen Gegenspieler in Hörweite des Schiedsrichters einen Primaten zu heißen. War so die Ouvertüre für ein Wahnsinnsspiel. Siehe auch: Spiel der Hinrunde.

 

Trainer der Hinrunde: Helmut a.k.a. Reifi Reitberger und Michael a.k.a. Michi Liebl. Manchmal mit mehr Aktionsradius an der Seitenlinie als Beck in der Abwehr. Von gegnerischen Coaches und Schiedsrichtern gleichermaßen gefürchtet, aber immer mit ehrlicher Leidenschaft am Ball. Wenn nur die Ansprachen vor dem Spiel nicht so lange dauern würden.

 

Torjäger der Hinrunde: Hepke (10), Lutz (9), Riedel (8). In etwa auch die Anzahl der vergebenen Großchancen. In der Rückrunde gerne alle die 20-Tore-Marke anpeilen, Jungs. Und fleißig gegenseitig auflegen.

 

Buhmann der Hinrunde: Die Trainingsbeteiligung. Da geht mehr. Keine Ausreden mehr in der Rückrunde. Sonst steigt uns der ECR aufs Dach.

 

Fans der Hinrunde: Die des FC Puchheim, sonnenklar. "Jaaaa, Fußball!" oder "FCP! FCP! Ra! Ra! Ra!" hat jeder im Ohr. Besonderen Dank an die tapferen Allesfahrer und den Stadionsprecher, der jetzt bestimmt zum Influencer wird. In der Rückrunde werden wir euch wieder brauchen. Gerne weitersagen.

 

Statement zur Hinrunde: "Wir sind echt stolz auf die Truppe: zu neunt Maisach geschlagen, Stockdorf keine Chance gelassen – das war richtig top gegen zwei direkte Konkurrenten. Dazu die sechs irren Minuten gegen Gernlinden. Kurzum: Das war echt eine bockstarke Vorrunde, Männer. Wenn wir jetzt konzentriert in die Vorbereitung gehen, bin ich mir sicher, dass wir unseren ersten Platz auch bis zum Ende nicht mehr hergeben werden." – Michael Liebl

 

Mannschaft der Hinrunde: Bogner, Gräber, Widemann; Beck, De Gregorio, Schulz, Mohr, Happach, Marquardt, Baumbauer, Verzella, Samabor, Müller Strano, Wali, Ehrensberger, Steinbeißer, Civgin, Gattinger, Osakue, Grimm, Lutz, Riedel, Mahmuti, Kufner, Hepke – und viele mehr ...

 

Verfasser des Berichts: Flo Bogner


Autor: Norbert Allinger

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Letzte Aktualisierung: 26.11.2019 | Saison: 2019/2020